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weiterführende Informationen zur DORN-Methode

Kontraindikation und Indikationen
der Dorn-Methode

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Bei jeder Therapie ist es wichtig Therapiehinweise, Anwendungsmöglichkeiten und Gegenanzeigen zu erkennen und zu beachten. Dorn ist eine einfache Therapie in seiner Entstehung und es gibt den Bereich für die Laien, um die eigene und familiäre Gesundheitspflege zu gestalten. Für die therapeutische Anwendung in einer Praxis ist ein Verständnis und Ausbildung in einem medizinischen Fachberuf Voraussetzung, um mit Überblick Gefahren zu erkennen und vor einer Behandlung zu weiterer Differentialdiagnose weiter leiten zu können. Diagnostik von Erkrankungen dürfen nur Ärzte und Heilpraktiker durchführen und daraufhin diese behandeln. Die fachberuflichen Heilhilfsberufe dürfen aufgrund einer Diagnose und Verschreibung eines Arztes oder Heilpraktikers diese behandeln.

Kontraindikationen oder die Gegenanzeigen:

  • Bei einem Verdacht auf einen Knochenbruch muß dieser per Röntgen ausgeschlossen werden.
  • Tatsächlich entzündete Gelenke dürfen nicht direkt behandelt werden. Zeichen einer Entzündung sind Rötung, Schwellung, Hitze, Schmerz und eingeschränkte Bewegungsfähigkeit.
  • Alle muskulären und sensiblen akuten Abschwächungen und Ausfälle müssen erst neurologisch abgeklärt werden, vor allem wenn die Probleme symmetrisch auftreten.
  • Die Menschen müssen zum Therapeuten selbständig gehen und sich aufrichten können, damit sind alle Bettlägerigen ausgeschlossen. Rollstuhlfahrer können in der Brust- und Halswirbelsäule behandelt werden, wenn sie diese selbst bewegen können. Patienten arbeiten während der Behandlung mit.
  • Noch nicht verheilte Wunden von Operationen, Unfällen etc. an Gelenken und Wirbelsäule müssen erst einmal heilen, bevor dort behandelt wird.
  • Medikamente wie Marcumar (Blutgerinnungshemmer) ist eine Teilkontraindikation, d.h. es muss sehr vorsichtig behandelt werden. Langzeitmedikationen wie z. B. Corticosteroiden müssen abgeklärt werden. In jedem Einzelfall muss eine Behandlung abgeklärt werden.
  • Patienten mit Tumoren oder Metastasen in den Knochen dürfen an den betroffenen Knochen nicht behandelt werden wegen der Gefahr des Knochenbruches.
  • Akute Funktionsänderungen von inneren Organen müssen erst von Fachleuten abgeklärt werden.
  • Patienten mit akuten psychiatrischen/psychischen Schüben und Erkrankungen.
  • Schwangerschaften mit Komplikationen müssen bei der Behandlung im Bereich Lendenwirbelsäule und Kreuzbein vorher abgeklärt werden.

Indikationen oder Anwendung bei folgenden Beschwerden:

Mit dieser Methode können Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und auch Ausstrahlungen in die Beine, Arme und Kopf behandelt werden. Es können Schmerzen in einzelnen Gelenken behandelt werden. Orthopädische und peripher neurologische Beschwerden können behandelt werden, solange sie nicht unter die Kontraindikationen fallen.

Jeder Mensch kann seine Beschwerden unterschiedlich wahrnehmen, sodaß hier nur eine kleine Aufzählung gegeben werden kann. Es können Schmerzen, Kribbeln, Taubheit, Ziehen, Stechen, Drücken, Schwächen in verschiedenen Ausdehnungen wie punkt-, strichförmig oder flächig, dumpf oder spitz etc. empfunden werden.

Seiten unterschiedliche Körperwahrnehmungen der Patienten wie zum Beispiel dauerhafte einseitige Muskelverspannungen, Schweregefühl, Tennis- oder Golfer-Ellenbogen etc. können ein Behandlungsgrund sein.

Beschwerden innerer Organe können, wenn sie differentialdiagnostisch abgeklärt sind, ein zusätzlicher Einflußbereich der Behandlung sein.