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weiterführende Informationen zur DORN-Methode

Dorn-Seminare und Dorn-Aufbau-Seminare

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Dorn-Seminare oder Dorn-Aufbau-Seminare werden vieler Art angeboten, jedoch sind diese inhaltlich und qualitativ sehr unterschiedlich. Interessierte müssen sich vor einer Anmeldung informieren. Die Ausbildungen, Seminare und Kurse werden von einem Tag bis zu einigen Tagen und mit sehr unterschiedlichem Inhalt angeboten.

 

Hier einige Hinweise worauf Sie achten und die Sie vergleichen können.

Der Hauptpunkt ist natürlich die Ausbildung des Referenten im medizinisch fachberuflichen Sinne wie auch im Rahmen der Dorn-Methode. Er sollte diese Methode mindestens 4 Jahre in der Praxis angewendet haben und wiederholte Seminarassistenzen sollten seine Erfahrung abrunden bevor er Seminare gibt.

 

Ein weiterer Punkt lautet: Was muß in einem Dorn-Seminar für Therapeuten, Masseure,  Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten,  Heilpraktiker und Ärzte inhaltlich behandelt werden und was kann je nach Referent noch dazu kommen? Wieviel Stunden oder Tage dauert ein Seminar bei vollständiger Vermittlung der Dorn-Methode? Wird Dorn vermittelt oder nur eine Mixtur mit weiteren Therapien und Techniken?

 

Die Dauer eines Grund-Seminares bei vollständiger Vermittlung der Dorn-Methode liegt bei 2 Tagen und nicht weniger! Die Dauer eines Refresher-Seminares oder Übungstages kann 1 Tag sein oder weniger. Die Dauer eines Aufbau-Seminares liegt bei einer gesamten Durcharbeitung der Methode mit den Fragen der Teilnehmer bei mindestens 1 eher 2 Tagen. Das Aufbau-Seminar sollte erst nach mindestens 6 monatiger oder intensiver Anwendung der Therapie in der Praxis absolviert werden.

 

Ein Grund-Seminar der Dorn-Methode
hat folgenden Inhalt:

1. Theorie:

  • Entstehungsgeschichte der Methode
  • Anatomie der knöchernen Strukturen, Neurologie und Physiologie
  • Gelenke in Aufbau und Physiologie
  • Pathophysiologie einer „Blockade“/Dysfunktion eines Gelenkbereiches
  • Kontraindikationen
  • Grundlegender Aufbau einer Dorn-Befundung und Dorn-Behandlung
  • Grundsätze der Dorn`schen Behandlung (assistiv - aktiv, sanft, manuelle Therapie, Selbständigkeit der Patienten über Eigenübungen, Mobilisation von Gelenken, physiologische Bewegungen)
  • Erklärung zur Verwendung des Dorn-Therapie-Blattes und rechtlicher Relevanz

2. praktische Therapiegriffe:

  • Beinlängenausgleich mit Hüft-, Knie- und oberes Sprunggelenkbereich
  • Befundung und Behandlung von ISG, Kreuzbein, Steißbein, Lendenwirbelsäule, untere Brustwirbelsäule im Stehen
  • mittlere und obere Brustwirbelsäule und Halswirbelsäule im Sitzen
  • beispielhaft ein paar periphere Gelenke

3. Eigenbehandlungen für Patienten:

von allen referierten Therapiegriffen also gesamte Wirbelsäule, Beinlängenausgleich und der erarbeiteten peripheren Gelenke

4. leichte Einführung

in die Ganzheitlichkeit der Dorn-Methode mit Wirbel – Organe – Meridiane – periphere Gelenke – Psyche an Beispielen der Teilnehmer demonstrieren

Ein Grund-Seminar der Dorn-Methode
kann zusätzliche Inhaltspunkte enthalten:

  • alle periphere Gelenke vollständig in Symptomatik, Befundung, Behandlung und Eigenbehandlung
  • Querfortsätze - Rippen als Einheit in Befundung und Behandlung
  • Breuß-Massage
  • Einweisung in die Therapiehilfsgeräte
  • systematischer Behandlungsaufbau (Theorie, Befund, Behandlung, Wiederbefund und Test, Eigenübungen)
  • leichte Meridianeinführung

Ein Aufbau-Seminar der Dorn-Methode
hat folgenden Inhalt:

1.Theorie:

Fragen der Teilnehmer aus ihrer Praxis zu Entstehungsgeschichte der Methode, knöchernen Strukturen und Gelenke in Aufbau, Anatomie, Neurologie oder Physiologie. Klären der Pathophysiologie einer „Blockade“/Dysfunktion eines Gelenkbereiches und grundlegendes Behandlungsverständnis von Dorn. Kontraindikationen anhand der Teilnehmererfahrung betonen. Differenzierung der Blockadearten und daraus folgenden verschiedenen Herangehensweisen.

Festigen eines grundlegenden systematischen Aufbaues einer Dorn-Behandlung (Theorie, Befund, Behandlung, Wiederbefund und Test, Eigenübungen) und der Grundsätze der Dorn-Methode. Betonung der möglichen Zusammenhänge der peripheren Gelenke mit der Wirbelsäule.

2. praktische Therapiegriffe:

  • Beinlängenausgleich mit Hüft-, Knie- und oberes Sprunggelenkbereich und den Fehlerquellen werden erarbeitet
  • Fragen zu Befundung und Behandlung von ISG, Kreuzbein, Steißbein und Lendenwirbelsäule
  • Brustwirbelsäule Differenzierung Querfortsätze und Rippen von der ersten bis zur zwölften
  • Halswirbelsäule in Differenzierung der möglichen Blockadearten
  • alle peripheren Gelenke in Symptomatik, Befundung und Behandlung
  • Objektivierung des Tastbefundes und intensives Anwenden des Dorn-Therapie-Blattes
  • Differenzierung Dorn- und Querfortsätze an der gesamten Wirbelsäule
  • reproduzierbares Auffinden der Mittelposition als Basis der Befundung
  • reproduzierbarer Einstieg der Nummerierung von Wirbeln. Dies ist Grundlage für ein spezifisches Behandeln nach Dorn und der Anwendung der Ganzheitlichkeit.
  • Training und Regulation der Druckstärke bei Befundung und Behandlung, so wenig wie möglich so viel wie nötig als Grundregel

3. Eigenbehandlungen für Patienten:

Von allen Therapiegriffen also der gesamten Wirbelsäule und aller peripheren Gelenke werden die Eigenübungen erarbeitet. Betonung der Wichtigkeit von Eigenübungen für Patienten.

4. Einführung

in die Ganzheitlichkeit der Dorn-Methode mit Wirbel – Organe – Meridiane – periphere Gelenke – Psyche anhand von Beispielen der Teilnehmer soweit diese vorhanden sind. Die Teilnehmer berichten aus ihrer Erfahrung mit Patientenbeispielen und erfolglose Behandlung werden auf weitere Möglichkeiten und Zusammenhänge erarbeitet. Dorn spezifische Theorie zu den Meridianen in Relation der Erfahrung der Teilnehmer und Erweiterung aus der praktischen Referentenerfahrung heraus.

Ein Aufbau-Seminar der Dorn-Methode
kann zusätzliche Inhaltspunkte enthalten:

  • Breuß-Massage
  • Einweisung in die Therapiehilfsgeräte